Geboren in Karpacz (Krummhübel). Heute lebt sie in ihrer Geburtsstadt in einem Haus, das sie eigenhändig entworfen und gestaltet hat.

1979-1984 studierte sie an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Breslau, und zwar im Atelier des Dozenten Wilhelm Semaniszyn in der Fakultät für Innenarchitektur und Industriedesign, die Malerei dagegen - im Atelier des Dozenten Marian Wo łczuk. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit der Staffeleimalerei. 1994 bekam sie den I Preis im Wettbewerb anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Wang-Kirche in Karpacz Nahm teil an Ausstellungen in Polen und im Ausland.

Das Symbolische, die verheimlichten geistigen Inhalte und die Kunst der Ausführung markieren die Nähe der Malerei von Teresa Kępowicz zu der Tradition der alten Malerei. Die subtilen Pinselberührungen verleihen ihren Arbeiten den Charakter einer Erscheinung, sie betonen das Flüchtige der dargestellten Momente aus dem Leben der Natur. Für den Eindruck des Flimmerhaften auf der Oberfläche ihrer Leinwände ist ein Auftragen von Gold wesentlich, das durch winzige Pünktchen das Licht widerspiegelt und den Bildern einen edlen Glanz verleiht.
Die Künstlerin hat die Fähigkeit einer Darstellung erreicht, die den Möglichkeiten der Malerei scheinbar entflieht: Es geht um ein Festhalten im Bild der Zeit, des Augenblickes, der soeben vergeht. Die Kunst von Teresa Kępowicz bedarf der Konzentration. Diese besteht im Versuch, darauf aufmerksam zu machen, dass wichtige Naturprozesse bei gewöhnlichen Ansichten vorkommen, und zwar auf jedem Ort auf der Welt. Man muss nur die Sinne dafür schärfen können.

 

Joanna Mielech 

 

Aus einer Aussage der Künstlerin:

„Ich habe es gemerkt, dass mir die bloße Registrierung von Formen, Einfällen und Gestalten seit einiger Zeit nicht mehr ausreicht. Ich begann Gefühle, innere Empfindungen. Erlebnisse zu registheren". 


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